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Was wäre, wenn das alles wäre. Kapitel 14

Um die Uhrzeit fuhr der Bus nicht mehr ins Industriegebiet. Es lag zu weit außerhalb. Aber in der Dämmerung zu Fuß allein dorthin zu gehen machte Elli keine Angst. Sie war zu spät und hatte sich am Handy bei Joyce entschuldigt und sie schon einmal vorgeschickt. Diese Müdigkeit momentan war nicht mehr normal und dass ihre Jeans etwas spannte, wollte sie auch nicht so richtig wahrhaben. Stattdessen ging sie eine halbe Stunde nach ihrer Verabredung und allein durch das Industriegebiet, wo abends ab acht längst nichts mehr los war. Erst recht nicht hier hinten, noch nach dem Chemiewerk. Da, wo mal ein Möbelhaus stand. Zumindest sagte das die gigantische Schrift an der Fassade, oder was davon übrig war. Möbelhäuser, die nicht IKEA waren. Der große Gebäudekomplex hatte durchweg die gleiche Farbe. Ocker bis dreckig, je nach Stelle, zu den asphaltierten Wegen und wild gewachsenen Büschen hin eher dunkelbraun, grau oder schwarz. Die Beleuchtung funktionierte, in den Straßenlaternen und die Strahler unter den Dächern. Aber sie warfen nur gelborange Schimmer auf die Übergänge zwischen Weg und grasigem Randstreifen. Elli hörte ihren Schritten zu. Die Sneaker trugen sie leicht, sie musste sich auf das Geräusch konzentrieren, um es zu hören und hörte dazwischen erst spät das gleichmäßige Dröhnen, auf das sie zulief. Nach ein paar Metern mehr wurde das Dröhnen zu Krach und noch ein paar Meter später wurde der Krach zu Musik und hörte dann schlagartig auf. Den Eingang musste sie erst finden. Die ersten paar Türen, die sie probierte, waren verschlossen und nirgends war jemand zu sehen, auch wenn hin und wieder Stimmen zu ihr vordrangen. Die Musik setzte wieder ein und die nächste Tür schwang nach außen auf und warf sie fast um. Es war eine Brandschutztür, mit leuchtend grünem Warnschild darüber und grauen Farbtropfen unter der schwarzen Klinke. Sofort wurde die Musik lauter, kein Dröhnen mehr, dafür Lachen und Gesang. Neonröhren führten einen Gang entlang, an offenen Türen vorbei und an Türrahmen, in denen sicher einmal Türen gewesen waren. Am Ende des Ganges sprangen Schatten herum, alles wurde lauter, bis die Musik unter Grölen wieder aussetzte. Es gab ein paar derbe Flüche, als Elli durch die Tür trat, aber sie galten nicht ihr. Da stand ein Junge, vielleicht eher ein junger Mann, den sie nicht kannte, vor sich ein Mikrofonständer und das Mikro in der Hand, die andere auf dem Oberschenkel, kringelte er sich vor Lachen. Daneben ein hektischer Junge, und definitiv viel eher Junge als Mann, der eine Handvoll Kabel um seine Gitarre herum jonglierte. Hinter ihnen schlug in sehr kurzen Abständen ein Mädchen seine Stöcke auf das Schlagzeug und grinste. Elli konnte gar nicht anders, als im Takt auf die Gruppe zuzugehen. „Hey, Elli!“ Rechts von ihr lümmelte Joyce auf einem abgeranzten Sofa herum. Graubraunes geometrisches Muster unter ihrem Hintern, der in einer extrem kurzen Shorts steckte und aus der ihre bestrumpfhosten lilafarbenen Beine ragten. In der Gruppe hinter den Verstärkern und dem Kabelsalat hockte Benni auf dem Boden. Sie hätte ihn fast nicht erkannt, weil seine Haare unter einer Beanie-Mütze versteckt waren, aber er winkte enthusiastisch und pflückte seinen Bass vom Linoleum. Seine Brille reflektierte das Licht der Lampe, die direkt über der Band hing. Keine Neonröhre, einfach irgendein alter Lampenschirm, wie es aussah, über einer nackten Glühbirne. Die sah aus, als würde sie richtig heiß werden. Elli winkte zurück und setzte sich zu Joyce. „Hi!“ Sie tauschten Wangenküsse, mussten sich dafür verrenken und am Ende der Begrüßung hatte Elli Joyce‘ Knie vor der Brust und saß bequem. Zwischen ihnen und zwei anderen Sesseln war eine große schwarze Box, die offenbar nicht angeschlossen war und ein paar Umzugskartons. Auf den Sesseln selbst hingen zwei Jungs, die gemeinsam auf ein Smartphone glotzten. Elli kannte niemanden hier außer Benni und Joyce. Die Schlagzeugerin zählte auf englisch bis vier, seufzte, setzte noch einmal an, dann spielten sie wieder. Elli kannte das Lied nicht, beobachtete den Gitarristen, der seinen ganzen Körper bewegte, während er die Saiten festhielt, und Benni, dessen Finger schnell über das Instrument zupften und der ansonsten wie eingefroren aussah. Ihr Fuß bewegte sich im Takt. Joyce schloss die Augen und lehnte den Kopf zurück. Irgendwoher kannte Elli den Song, bekam es aber nicht zu fassen. Sie machte es Joyce nach, konnte sich aber nicht darauf einlassen, nur auf die Musik zu hören. Lieber sah sie sich um, betrachtete die Lampe über der Band und die nackte Glühbirne in einem grünen Lampenschirm. Die Jungs mit den Smartphones saßen auf grauen Stoffsesseln, weder kariert noch gepunktet, sondern irgendetwas dazwischen. Es gab keine Fenster, dafür aber dicke Rohre an den Decken, von denen sich Isolierung löste. Die Wände verputzt, keine Tapete, nur gestrichen. Ockerfarben, schätzte sie, aber bei dem Licht war das ungenau. Heller als draußen jedenfalls. Überall Boxen und Kabel und kleine Geräte, die Elli nicht kannte. Hinter Benni zwei Akustikgitarren an der Wand. Sie standen nicht auf Ständern, sondern waren einfach angelehnt. Eine braun, eine schwarz, eine mit Kunststoffsaiten, eine mit Metall. Ihre wurde wieder bewusst, wie lange sie ihre eigene nicht mehr in der Hand gehabt hatte. Der Sänger legte los. Im Text ging es darum, an einem anderen Tag zu sterben und Elli fand, dass heute tatsächlich kein guter Tag dafür war. Joyce‘ Knie war nah genug, um ihr Kinn darauf abzulegen und doch noch die Augen zu schließen. Das Muster des Teppichs unter dem Schlagzeug flimmerte über ihre geschlossenen Lider. Da wurde ihr klar, dass es nicht um einen anderen Tag, sondern eine andere Art zu sterben ging. Der Sänger nuschelte ein bisschen. Ob das jetzt künstlerische Freiheit war, wusste sie auch nicht. Klang wie aus einem Film, nur langsamer, erst nach Drama, dann nach Gewalt. Drama mochte sie lieber. „Damn!“, rief der Sänger und das gehörte eher nicht mehr zum Song, ein Schlag noch auf die Trommel, dann war Ruhe. Die Jungs auf den Sesseln pfiffen, sahen aber nicht wirklich von ihren Smartphones auf. „Shakin?“, fragte die Schlagzeugerin. Benni nickte und trank das Glas leer, das auf seinem Monitor stand. Sein Kollege wechselte die Gitarre. Joyce jubelte und sprang von der Couch. Elli zog ihr Kinn gerade rechtzeitig zurück, bevor das Knie sie treffen konnte. „Komm, tanzen!“ Elli sah wohl kritisch genug aus, dass Joyce mit den Augen rollte und sie einfach hochzog. „Komm schon, der Song ist großartig!“ In dem Moment setzten Schlagzeug und Gesang gleichzeitig ein. Wobei der Gesang kein Gesang im eigentlichen Sinn war. Er machte eher so etwas wie eine klackende Beatbox mit dem Mund. Kein Hiphop, eher die Art Musik, von der Elli hätte wetten können, dass Joyce darauf abfährt. Was sie definitiv tat. Sie wackelte mit den Beinen, verdrehte die Knie und hob die Arme über die Schultern, wedelte mit den Händen. Es überraschte Elli kein Stück, dass ihre Freundin die Lippen passend zum Text bewegte, sobald da richtiger Text war. Und dieser Text war schnell. Abgehakt, rhythmisch. Elli sah zur Band, die meisten nickten mit dem Kopf, der Sänger eher mit den Füßen und seinem ganzen Körper. Benni hatte sich halb hinunter gehockt und sah nur auf sein Instrument. Nach einem Moment ließ sie sich von Joyce mitziehen, sprang von einem Bein auf das andere, wippte hin und her und hob die freie Hand in die Luft. Sie tanzten bis ihnen die Puste ausging und dann weiter, bis das Lied zu Ende war. Beim letzten schrillen Ton hing die Schlagzeugerin halb über ihrem Instrument und trotzdem konnte man den Schweiß und das Lächeln in ihrem Gesicht sehen. Benni lehnte mittlerweile an der Wand und lachte, ähnlich außer Atem. Der Sänger hielt sich an seinem Mikrofon fest, ließ sich aber nicht lange gehen. „Seven Nation Army!“ Die Schlagzeugerin lachte auf, setzte aber so schnell wieder ein, dass der Gitarrist in Hektik geriet. Sie brauchten zwei Takte länger als normal, um in das Lied zu kommen. Joyce streckte ihnen den Mittelfinger hin und ließ sich wieder auf das Sofa fallen, wischte sich Haare aus der Stirn und sah sehr glücklich aus. Elli blieb stehen, machte ein paar Schritte auf die Band zu und prägte sich die Bewegungen auf der Gitarre ein. Sie kannte das Lied, hatte es aber noch nicht selbst gespielt. Als sie sich wieder umdrehte, grinste Joyce sie an, die Beine übereinander geschlagen, die obere Fußspitze wippte im Takt. Sie klopfte neben sich auf das Polster. Es war gerade sehr laut im Raum, also fragte Elli nicht, sondern hielt sich die Hand mit ausgestrecktem Daumen und Zeigefinger vor das Gesicht. Joyce deutete auf Kisten in einer Ecke des Raumes, die Elli vorher noch nicht entdeckt hatte. Erst als sie eine Flasche Apfelschorle in der Hand hielt, setzte sie sich wieder neben ihre Freundin. Das nächste Lied war nicht ganz so dröhnend und definitiv von einer Band, die Elli nicht kannte. „Und, gefällt‘s dir?“, fragte Joyce, sobald man ihre Stimme wieder hören konnte. Elli sah erst sie und dann Benni an. „Klar.“ Joyce grinste wieder.

Es dauerte noch zwei weitere Songs, bis die Schlagzeugerin wie beim Fußball zur Auszeit die Stöcke aneinander hielt und nach einer Pause rief. Sie trank eine halbe Flasche Wasser ohne abzusetzen. Benni holte sich ein Handtuch aus derselben Ecke, kam dann aber sofort zu den Mädchen auf dem Sofa. Joyce begrüßte er nicht, wahrscheinlich hatte er das früher am Abend schon getan. Elli bekam eine Umarmung und einen Kuss auf die Wange. Sie rutschte näher an Joyce, damit auch Benni noch auf die Couch passte. Die Polster sanken ganz schön ein bei dem Gewicht von drei fast erwachsenen Menschen. Unter sich spürte Elli irgendwo eine Feder und hoffte, dass die nicht durchbrach. „Wusste nicht, dass du kommst“, sagte Benni und rubbelte sich die Locken an seiner Stirn trocken. Sein Nacken glänzte vor Schweiß. Die Brille war ein bisschen beschlagen. „Wusste nicht, dass du Bass spielst“, entgegnete Elli. „Spielst du auch?“ „Gitarre.“ Elli sah zu dem Gitarristen hinüber, aber er war nicht mehr da, war nirgends im Raum, vermutlich auf dem Klo. „Oh, cool, wir müssen mal zusammen spielen!“ Das war so ein Wir-müssen-mal, das man nie einlöste, das war Elli bewusst, trotzdem fand sie die Idee schön. „Klar.“ Benni aber stand wieder auf und ging zu den Instrumenten hinüber. „Aber nicht Wonderwall, das kann jeder.“ Bevor sie recht verstanden hatte, dass das kein Witz war und Benni sie gerade aufforderte mit ihm Musik zu machen, schob Joyce sie so grob vom Sofa herunter, dass sie beinahe stolperte. Sie kicherte hinter Elli und Elli schüttelte sich, weil sie dieses Gehabe nicht mochte. Vielleicht brauchte ihre Freundin das, jetzt, wo Elli single war. Das war sie ja eine ganze Weile lang nicht gewesen. Aber Gitarre spielen war nur Gitarre spielen und ihre enge Jeans erinnerte sie deutlich daran, dass sie gerade anderes im Kopf hatte als Jungs. Sogar anderes als Dennis. Sie folgte Benni auf den Teppich und sah jetzt deutlicher das Muster. Standard. Was so in Dielen und bei Ceyda zuhause herumlag. Nichts besonderes, aber nicht so staubig wie sie erwartet hätte. Benni deutete auf die Gitarre, die sicher noch schmierig vom Spielen war, aber Elli ging daran vorbei und am Bass, und befühlte vorsichtig die braune Akustikgitarre, die dahinter an der Wand lehnte. Damit setzte sich sie einfach dort, wo sie gerade war, im Schneidersitz auf den Boden und testete den Klang. So wurde das nichts, die musste erst einmal gestimmt werden, also machte Elli das schnell und Benni schwieg, setzte sich ihr gegenüber und wartete das ab. Sie überlegte, womit sie anfangen sollte. Nichts fühlte sich gut an und die Melodie von eben schwirrte noch in ihrem Kopf herum. „Spielst du hier nur Bass?“ „Meistens.“ Mehr antwortete er nicht, wartete immer noch ab, sah abwechseln auf Ellis Finger und in ihr Gesicht. Plötzlich wurde ihr bewusst, dass ihre Finger direkt vor ihrem Bauch waren. Ob da die Gitarre noch dazwischen war oder nicht, sie wollte wirklich nicht, dass er da hin sah. „Sonst das hier?“ Sie hielt ihm die Gitarre hin. Er nahm sie an, obwohl er dabei ziemlich perplex aussah und dann lachte. „Ich dachte, du spielst. Ich hab doch gerade.“ Trotz seiner Worte klimperte er sofort los. Keine Melodie, die Elli kannte, nur ein bisschen Gefühl für die frisch gestimmten Saiten bekommen. „Hat dir was gefallen?“ Etwas diffus deutete er um sich herum, schloss alles ein, was auf dem Teppich stand, auch wenn da keine Bandmitglieder mehr waren, weil die sich verteilt hatten. Elli sah sich um. Die Schlagzeugerin und der Gitarrist waren beide nicht mehr zu sehen. Irgendwoher kam Zigarettenrauch, den konnte sie nicht sehen, dafür aber umso besser riechen. Sie mochte das nicht, riss sich aber zusammen. So schlimm war es nun auch wieder nicht und das Gekotze war schon einige Tage lang vorbei. Der Sänger war weg und nicht einmal mehr Joyce war im Raum. Die Sessel, auf denen die Jungs herumgehangen hatten, waren leer. Erst als sie merkte, dass Benni sie immer noch fragend ansah, erinnerte sie sich an die Frage, die dazugehörte. „Das erste.“ Benni hob die Augenbrauen. „Das, was ihr gespielt habt, als ich kam.“ „Ah! Ja, klar, `tschuldige.“ Einen Moment lang begutachtete er die Gitarre in seinen Händen wie ein fremdes Haustier. Als ob er versuchte herauszufinden, ob es Sitz machte, wenn er es befahl, es aber einfach nicht ausprobieren wollte. Dann spielte er ein paar einzelne Töne, dann Akkorde, schlug die Saiten an. Elli hörte etwas von dem heraus, was mit dem Verzerrer der E-Gitarre anders klang. Die Melodie erkannte sie immer noch nicht wieder. „Von wem ist das?“ „Jack White und Alicia Keys.“ „Spielst du‘s nochmal?“ Natürlich tat Benni das. Dann gab er Elli die Gitarre zurück und lächelte darüber, wie sie versuchte das Stück nachzuspielen. Es war schwer, wenn man das Lied so gar nicht kannte, wenn die Melodie so vollkommen neu war. Aber sie gefiel ihr, also ging es irgendwie. Chorus. Refrain. Sie machte viele Fehler und war sich sicher, dass sie die meisten nicht einmal bemerkte. Benni kommentierte das nicht weiter, stand aber nach ein paar Versuchen auf. Elli unterbrach und sah ihm nach. Was war das denn jetzt? Doch er holte nur seinen Bass, stöpselte ihn aus und setzte sich neben sie, sah wieder erwartungsvoll aus. „Dein Ernst?“, fragte sie. Er zuckte mit den Schultern. „Entspann dich, wir machen nur Musik, das ist kein Wettbewerb.“ „Hatte ich auch nicht gedacht.“ Sie schluckte, fand sich selbst schnippisch und doof. Benni zupfte an seinem Bass. Elli lauschte den Tönen und der Geschwindigkeit, sie spielte eine Saite, ließ es aber wieder. „Ich hab das noch nie gemacht.“ Benni hörte auf zu spielen. „Was, gejammt?“ Elli hielt den Gitarrenhals fest. „Mit anderen gespielt.“ „Fang du an, dann ist es einfacher.“ Das hatte Elli gar nicht sagen wollen. Lieber wollte sie aufhören. Aber durch die Spiegelung in Bennis Brillengläsern sah es aus als würden seine Augen blitzen, und das Licht unter dem grünen Lampenschirm war schön. Da merkte sie, dass sie vielleicht doch nicht aufhören wollte und versuchte noch einmal die paar Töne, die sie ihm abgeguckt hatte. Nach zwei Takten stieg Benni ein. Er spielte vorsichtig und leise und sah Elli abwechselnd auf die Hände und ins Gesicht und Elli war froh, dass die Gitarre ihren Bauch verbarg, obwohl man nichts sehen konnte. Sie spürte es. Zusammen spielten sie mehr oder weniger dieses Lied. Sie schafften es nicht zu Ende, hätten ohnehin nicht sagen können, wo bei dieser Improvisation das Ende gewesen wäre. Die Band unterbrach sie. Gitarrist und Schlagzeugerin fielen beinahe durch die Tür hinein in den Raum, lachend und rochen nach mehr als nur nach Zigarettenrauch. Sie drückte einen Stummel in den Aschenbecher, der an der Wand auf dem Boden stand. Ein Stummel ohne Filter. Elli strich über den Bauch der Gitarre und stellte sie zurück. Aus dem Schneidersitz wieder hoch zu kommen, war kein Problem, aber die Jeans drückte. Erst als sie aufrecht war, merkte sie, dass Benni ihr die Hand als Hilfe hingehalten hatte. „Ähm.“ Er zuckte mit den Schultern und grinste. „Bleibst du noch?“ Elli sah sich um, fand Joyce auf dem Sofa, als wäre sie da festgewachsen. „Denke schon.“ „Gut.“